Tag des Klimas
19.09.2014

Be smart... online

Ausgangslage:

Im Jahr 2011 lebt die Mehrheit der Weltbevölkerung in Städten. In Österreich leben 68% der Bevölkerung in der Stadt. Wien wächst. Bis 2030 wird Wien um die Größe von Graz (250.000 BewohnerInnen) wachsen. Zudem stellen Klimawandel, Verknappung fossiler Energie, die älter werdende Gesellschaft etc. die Stadtplanung vor große Herausforderungen. Konkret geht es um die Fragen: Wie werden wir in der Stadt der Zukunft leben, wohnen, arbeiten und unterwegs sein? Im Projekt „Be Smart“ forschen Kinder und Jugendliche fächerübergreifend zur Smart City/Stadt der Zukunft.

Ziele:

  • Kompetenzorientiertes Lernen (Zusammenhänge verstehen, Wirkungen von Handlungen abschätzen können)
  • Bewusstsein für Wechselwirkungen schaffen und Zusammenhänge der Stadtentwicklung (Ressourcenverbrauch/ Ressourcenverteilung) erkennen
  • Bewusstsein für notwendige Verhaltensänderungen bei Kindern, Jugendlichen fördern und Lösungen dafür gemeinsam erarbeiten
  • Nachhaltige Vernetzung von Forscherinnen, pädagogischen Einrichtungen und Unternehmen

Mehrwert für Schulen:

  • Zusammenarbeit mit ForscherInnen
  • Experimente, Interviews, auch weiterführbare Projektideen und Methoden für den eigenen Unterricht
  • Einbindung von Unterrichtsthemen, in enger Abstimmung mit den PädagogInnen und ihrem Lehrplan/Lehrvorhaben
  • Vernetzung mit der Wirtschaft
  • Lehrausgänge, neue Lernorte
  • Material für Öffentlichkeitsarbeit

Alle Detailinformationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebsite

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des ÖIR

Tag des Klimas

Die Exkursion zum „Tag des Klimas“ am 19. September 2014 führte die Klasse 1C (begleitet von Prof. Koscher und Prof. Schenner) ins Museum MAMUZ in Mistelbach.

Nach einer Führung durch die Ausstellung „Giganten der Eiszeit. Auf den Spuren der Mammutjäger“, die den Bogen von der Entstehung des Lebens bis hin zu heutigen Umweltveränderungen spannte, befassten sich die SchülerInnen im Workshop bzw. Vortrag „Fit in die Klimazukunft“ mit den klimawandelbedingten Herausforderungen der Zukunft. Komplexe Zusammenhänge wurden leicht verständlich aufbereitet und spielerisch wie szenisch umgesetzt.

Regionale Bioprodukte arrangiert zur „klimaneutralen Jause“ rundeten den Besuch des MAMUZ Mistelbach ab.

Text: Prof. Mag. Michael Koscher, BA BA

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Projektvormittag 8. Jänner 2015

Am Donnerstag, den 8. Jänner boten die beiden Raumplanerinnen DI Ursula Mollay, MA MSc und DI Mag. Joanne Tordy den thematischen Einstieg zu den einzelnen Projektbereichen Mobilität, Erneuerbare Energie, Lebensqualität und Gebäude. Nach Themenkonkretisierung und Gruppeneinteilung unterzeichneten SchülerInnen, Lehrer und ProjektpartnerInnen eine Forschungsvereinbarung, welche gleichermaßen den Startschuss für die kreativen Auseinandersetzungen darstellt.

Text: Prof. Mag. Michael Koscher, BA BA

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JAspern 15. Jänner 2015

Am 15. Dezember besuchte die Klasse 1C die Seestadt Aspern, um das Wohnbauprojekt JAspern genauer unter die Lupe zu nehmen. Architekt Fritz Ottl führte vom Fahrradkeller bis hinauf zur Gemeinschaftsdachterrasse und erklärte das gemeinschaftlich erdachte Konzept.

Genaueres zu den Ideen und Ausführungen von JAspern: www.jaspern.at

Text: Prof. Mag. Michael Koscher, BA BA

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Projektarbeiten 22. Jänner 2015

Die ersten drei Unterrichtsstunden am Donnerstag, den 22. Jänner standen ganz im Zeichen der gruppenweisen Projektarbeit. Eigenständige Recherchen erfuhren ihre Ergänzumg in den Themenmappen, die unsere Projektpartnerinnen zusammengestellt hatten.

Text: Prof. Mag. Michael Koscher, BA BA

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Projektvormittag 29. Jänner 2015

Zum Projektvormittag am 29. Jänner hatten unsere Projektpartnerinnen DI Ursula Mollay, MA MSc und DI Mag. Joanne Tordy Experimente mitgebracht, anhand derer spielerisch Nachhaltigkeit erprobt werden konnte. Wind, Wasser sowie Licht als Energie- und Antriebsquelle standen dabei im Fokus der Versuche ebenso wie Tipps und Tricks, mit Energie sinnvoll wie sparsam umzugehen.

Text: Prof. Mag. Michael Koscher, BA BA

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Projektpräsentationen 26. Februar 2015

Mit Modellen und PowerPoint-Präsentationen lieferten die jungen Forscherinnen und Forscher die Ergebnisse ihrer Projekte.

Text: Prof. Mag. Michael Koscher, BA BA

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Vortag/Workshop „Ein gutes Leben - was ist das?"

Ein Besuch des Junior Science Club führte die Klasse 1C an die Universität für Bodenkultur. Lisa Bohunovsky und Adam Pawloff sprachen darüber, was es braucht, heute und in Zukunft ein gutes Leben für alle Menschen zu ermöglichen – auch ohne den Planeten zu überfordern.

Text: Prof. Mag. Michael Koscher, BA BA

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Eindrücke & Visionen

»In Chiaras, Laras, Patricias und meiner Projektarbeit haben wir uns mit der „Straßennutzung der Zukunft“. beschäftigt. [...] Bei dem Projekt haben wir uns überlegt, dass wir weniger Straßen und mehr Grünflächen haben wollen, dass es alle 500 Meter ein Parkhaus geben soll und dass den Transport, den jetzt noch LKW erledigen, in Zukunft Waggons in einem Tunnelsystem übernehmen – mit allen Waren vollautomatisch an jedes Ziel. Es sollte auch statt der vielen Autos mehr Bäume, Sitzmöglichkeiten, weniger Autos und auch mehr Radwege geben. Wenn es dann weniger Autos gibt, könnte man aus der Straße eine grüne Wiese machen und dort picknicken, Liegestühle aufbauen und/oder auch Teiche anlegen.« (Pauline Mesa)

»Von den Solarstraßen war ich besonders begeistert. Es wäre eine wirklich gute Idee, diese in der Zukunft umzusetzen. Vor allem in heißen Ländern wie Italien oder Spanien könnte man damit viel Energie gewinnen. Abschließend finde ich es einfach wichtig, dass wir Kinder uns jetzt schon um eine saubere und gesunde Umwelt kümmern.« (Chiara Angelucci)

»Ich finde, die Stadt der Zukunft sollte mit Wasser-, Wind- und Solarenergie versorgt werden. Man sollte die Kinder zu ihren Ideen für die Stadtverschönerung befragen und diese in die Tat umsetzen.« (Mira Marx)

»Ich hatte die Idee, einen solarbetriebenen Magnetmotor zu entwickeln und Paul erfand einen Propellerantrieb. [...] Wir fanden auch heraus, dass man eigentlich kein komplett umweltfreundliches Auto bauen kann, weil der Strom zum Großteil sehr umweltschädlich hergestellt wird.« (Vincent Schweitzer)

»Unsere Idee war, dass wir Solarplatten auf den Dächern der Autos befestigen. Wenn das Auto fährt oder steht und die Sonne scheint, lädt sich der Akku auf und wenn die Sonne nicht scheint, verwendet das Auto dann die Energie.« (Alissa Lechner)

»In der Zukunft würde ich mir wünschen, dass es sehr große Balkone mit Pflanzenwänden [..] geben sollte. Außerdem sollte man in den Parks mehr Bäume, Büsche und Sträucher pflanzen. Der Vorteil besteht darin, dass man dann sogar in der Stadt so frische Luft wie am Land hat. Außerdem sehen die Häuser dann bunter, schöner und lustiger aus.« (Lisa Kaiser)

»Übrigens sollten die Häuser flache Dächer haben, damit man darauf Bienenstöcke und Windräder aufstellen kann. Pflanzen könnte man auch anbauen, denn sie kühlen die Umgebung, geben uns Sauerstoff und nehmen Kohlendioxid auf. An die Hauswände und Balkone kann man auch Solarkollektoren befestigen.« (Elisa Rothwangl)

»Zoé und ich haben uns mit dem Thema „Erneuerbare Energien“ beschäftigt. Unsere Präsentation begann mit dem Titel „Was ist Solar?“ Da erklärten wir, dass „sol“ aus dem Lateinischen kommt und Sonne bedeutet und „to collect“ aus dem Englischen und übersetzt „sammeln“ heißt. [...] Wir stellten uns Fragen, nämlich: Wie nehmen Solarzellen die Sonnenenergie auf? Wie groß müssen Photovoltaik-Kollektoren sein, damit der Strom für ein kleines Städtchen ausreicht? [...] Am Donnerstag, den 26. 2. 2015 präsentierten wir [...] unsere bisherige Arbeit. Wir beendeten unser Projekt mit den Worten: „Also bis dann in der Zukunft!“« (Viola Schafler)

Exkursion Windkraft

Windkraft stand im Mittelpunkt der finalen Exkursion des Projektes ins Kraftwerk Freudenau. Spielerisch setzten die Schülerinnnen und Schüler ihr Projektwissen über erneuerbare Energien um.

Text: Prof. Mag. Michael Koscher, BA BA

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